Keck Gertrud

Vita
Keck-Gertrud

Mein Leben mit und für die Kunst ist vielfältig. Obwohl das Malen dominiert, lässt mich die Wissenschaft nicht los.

 

Geboren in Wien, Physikstudium an der Universität Wien Assistentin am Institut für Medizinische Physik der Medizinischen Fakultät, Habilitation aus Medizinischer Physik, Berufung an die Veterinärmedizinische Universität Wien, erste Ordinaria in der Geschichte dieser Universität, zusätzlich Vorstand des EDV Zentrums. 1995 Emeritierung. Zahlreiche Ehrenmitgliedschaften und wissenschaftliche Preise.

 Nach der Emeritierung wurde der Schwerpunkt  meines Tuns die bildende Kunst. Ausgangspunkt war ein vom Salzburger Alpenverein veranstalteter Malkurs auf der Kürsingerhütte im Venedigergebiet damit war der Bann gebrochen. Ich erlernte das „Handwerk“ bei namhaften Künstlern, begann diszipliniert mit dem Zeichnen von Flaschen bis hin zur Ölmalerei. Dann aber begann  ich meinen eigenen Weg zu suchen, hilfreich dabei waren die jährlichen Malwochen im Freundeskreis unter der Leitung des Salzburger  akademischen Malers  Prof. Franz Reitsamer.  Meine dominierende Technik ist die Ölmalerei, aber auch Aquarell  und das Zeichnen blieben in meinem Arbeitsprogramm. Die Bilder entstehen in der Galerie der Erinnerungen, wobe Berge,i die von mir bestiegenen Viertausender – das Matterhorn ist mein dominierendes Bild – sich immer wieder aufdrängen Aber auch Gelesenes und zeitkritische Gedanken erzeugen im Gehirn Bilder, die ich darzustellen versuche um sie als Botschaft weiterzugeben.

 

Obwohl das Malen dominiert, lässt mich die Wissenschaft nicht los. Ein neuer Zweig der Naturwissenschaften, die Neuroästhetik, sucht eine Verknüpfung von Kunst, Geist und Gehirn. Eric Kandell, Nobelpreisträger für Medizin des Jahres 2000 und Semir Zeki, britischer Neurobiologe sind führend auf diesem Gebiet, das von der Kunst noch nicht voll anerkannt wird. Für mich , als malende Naturwissenschaftlerin, ist es eine Herausforderung, einen Beitrag dazu zu leisten und ich kann  Erkenntnisse dieses Gebietes unmittelbar, beim Malen meiner Bilder, bestätigen. So auch die Aussage von Semir Zeki „Glanz und Elend des Gehirnes“ – der in der ständigen Unzufriedenheit des Kunstlern, das Bild des Gehirnes nicht vollständig darstellen zu können,  einen wesentlichen Antrieb und Fortschritt in der Kunst sieht.

 

Mein Leben mit und für die Kunst ist vielfältig. So bin ich seit 2002 Mitglied des Österreichischen Ärztekunstvereines, dessen Vizeobfrau ich zehn Jahre war und somit auch die Arbeit „hinter den Kulissen“  kennen  lernte. Im  Vetart Kunstforum bin ich ebenfalls Mitglied.

 

 

Kunstwerke, Preise auf Anfrage
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Ausstellungen: Meine Bilder sind und waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, wobei der medizinische Bereich dominiert. Seit 18 Jahren nehme ich an der jährlichen Herbstausstellung des Österreichischen Ärztekunstvereines in der Galerie des Allgemeinen Krankenhauses in Wien teil, die jeweils unter einem bestimmten Thema steht. Ebenso die weiteren Ausstellungen des Vereines, die jährliche Ausstellung anläßlich der Tagung für Allgemeinmedizin in Graz, wieiters an der Veterinärmedizinischen Universität, der Ärztebank, der Firma pfizer, der Bank Austria, im Schlossen Ebenthal in der alten  Schieberkamme in Wien ,in der Bruckmühle, im Stift Lilienfeld . Mit dem  Vetart  Kunstforum waren meine Bilder ausgestellt iim Schloss Spielfeld,  in der Probstei Aflenz, im Wöllersdorfer Schlössl im Schloss Laubegg bei Leibnitz,  im Schloss Krastowitz  in Klagenfurt, an der veterinärmedizinischen Universität Wien, im Elefantenhaus des Tiergartens Schönbrumm, in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck, im NÖLM , St. Pölten, im Stift Lilienfeld. Einzelausstellungen von  mir waren und sind   in Arztpraxen, bei  Tagungen der Gesellschaft für Medizinische Physik im AKH, bei einer Tagung des Strahlenschutzverbandes. In der Galerie der Tierärztekammer in Wien sind 3 Bilder zu sehen, in der Arztpraxis von Dr. Babits  werden mehrere Bilder, wechselnd, ausgestellt.

 

Kunstpreis: im Jahr 2006 erhielt ich den ersten Preis (1500 Euro) des internationalen Annaberger Aquarellwettbewerbes für mein Bild „Annaberger Vision, der Kreuzweg umgibt schützend Annaberg“. Mit dem Preis war auch eine Ausstellung verbunden. An zwei weiten Ausstellungen auf der Gamsburg in Annaberg nahm ich teil.

 

Vorträge, Publikationen und Bildbeiträge:  Im Schloss Ebenthal fanden 2 Kongresse  „Medizin in der Kunst“  und „Kunst in der Medizin“ statt , unter der Leitung von MR. Prof. Dr. Paul Drobec, dem Besitzer der Schlosses.  Ich hielt jeweils einen Vortrag. Im der wissenschaftlichen Zeitschrift „Spektrum der Augenheilkunde“ , Springer Verlag 2018 wurden meine beiden Vorträge  „Wo Kunst und Medizin einander treffen“, und Kunst in der Medizin, Streiflichter“ publiziert.

Mein, im Selbstverlag herausgegebenes Buch „Auf das es nicht vergessen werde“ enthält neben der Wissenschaft auch einige meiner Bilder

In dem, vom Kunstverein Artinovation herausgegebenen Bildband „Artedition Zeitgenössische Kunst“ I S B V 978-3-903030-48-0 , wurden 4 meiner  Bilder aufgenommen.

 

Das Leben hat viele Fassetten, die vielfach vernetzt sind. Nach Jahrzehnten für die Medizinische Physik bin ich nun im Banne des Malens. Der Verein Kitz art wird ein wesentlicher Teil  dieses Lebens werden.

 

Univ. Prof. Dr. Gertrud Keck

Email: gertrud.keck@aon.at

 

 

 

 

 

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